Viehzucht in Nessenreben

Im Jahre 1946 übernahm Herr Karl Gebhard als Pächter die 20 ha große Staatsdomäne Nessenreben. Er hatte Verhältnisse angetroffen, die allem ähnlich sahen, nur nicht einem kultivierten landwirtschaftlichen Betrieb. So begann der Pächter sein Werk mit Tatkraft und Energie, um mit den örtlichen und strukturellen Verhältnissen fertig zu werden. Mit dem Vorbehalt des Staates einer weiteren Verwendung als Truppenübungsplatz, hatte zur Folge, dass der Pachtübernahme kein Pachtvertrag zugrunde lag. Aus dieser Situation ergaben sich dann natürlich sehr viele betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten.
Es war etwas sehr Unsicheres und Unvollkommenes. Feste Investitionen, Verbesserungen an Gebäuden, waren von vornherein ausgeschlossen und nicht dazu angetan, die betriebswirtschaftlichen Verhältnisse zu fördern.
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